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Eat. Sleep. Repeat.

Rinder Unsinn

Eng, unbequem und trostlos

 Zudem leiden die Rinder physisch wie psychisch unter dem Beschäftigungs- und Bewegungsmangel.In der Schweiz leben rund 850'000 Mastrinder. Über die Hälfte von ihnen sieht nie eine Weide, sondern steht tagein tagaus im Stall auf einem harten Gummiboden ohne Stroh, ohne weichen Liegebereich. Die Platzverhältnisse sind dabei sehr eng, denn die Schweizer Tierschutzgesetzgebung gesteht gerade einmal 3 m² Fläche pro Tier zu. Es fehlt an Beschäftigung- und Bewegungsmöglichkeiten. Um möglichst viel Gewicht in kurzer Zeit zuzunehmen, werden die Tiere oft mit hohen Kraftfuttermengen gefüttert – was für die Verdauung negative Konsequenzen hat. Zudem leiden die Rinder physisch wie psychisch unter dem Beschäftigungs- und Bewegungsmangel.

Wusstest du schon?

Kühe sind richtige Feinschmecker! Sie können wie wir Menschen die vier Hauptgeschmacksrichtungen Süss, Sauer, Salzig und Bitter unterscheiden. Sie bevorzugen wie die meisten Menschen Süsses oder Salziges. Bittere Pflanzen werden eher gemieden, da dies ein Indikator für eine giftige Substanz sein kann.[1]

Junge Rinder beim Transport (c) VIER PFOTEN

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Quellenverweis

[1] Ginane, C., Baumont, R., Favreau-Peigné, A. (2011). Perception and hedonic value of basic tastes in domestic ruminants. Physiology & Behavior, 104(5), 666-674. https://doi.org/10.1016/j.physbeh.2011.07.011